www.halsbandleguane.info wieder aktiv

Nach nun doch einer längeren Zeit ist hier nicht mehr viel geschehen. Das soll sich jetzt ab sofort ändern.

Was wird alles kommen? Die Menüpunkte oben sind nun erweitert worden und geben einen Überblick über die Infos, die jetzt zeitnah hier erscheinen werden.

 

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Schildkrötenschutzstation Münster

Ich habe vorhin eine Mail bekommen (durch gemeinsames Hobby vielleicht auch der ein oder andere von euch). Hier der Text:

Hallo,

bitte für die Schildkrötenzuchtstation im Allwetterzoo Münster Eure Stimme, die ihr noch zwei Wochen lang täglich neu abgeben könnt. http://www.sparda-umweltpreis.de/Abstim … rom=banner

die Sparda-Bank fördert die Vereinigungen mit den meisten Stimmen mit einem gehörigen Geldbetrag. U.a. nehmen auch Fußballvereine u.ä. Teil, die sich Geld für ihren naturnahen Randstreifen am Stadion erhoffen. Der ist sicherlich auch hübsch aber ich meine, dass die Schildkrötenzuchtstation Münster das Geld für die Erhaltung einiger bereits in der Natur erloschener asiatischer Schildkrötenarten mehr verdient und besser gebrauchen kann.

Also täglich eine Stimme für die Schildkrötenschutzstation und wichtig: bitte weiterempfehlen.

Ich habe schon abgestimmt und auf Facebook verteilt. Unterstützt doch bitte diese Aktion, wenn ihr mögt, stimmt jeden Tag ab und erzählt es weiter. Einfacher und mit weniger Aufwand kann man kaum helfen :)

sparda-umweltpreis

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Tod des Weibchens Wanda

Leider ist dieses Jahr unsere Wanda verstorben. Während der vermutlichen Paarung (wir waren nicht vor Ort, um es zu beobachten) hat das Männchen Waldo den Paarungsbiss sehr unglücklich angesetzt und hat den Hals des Weibchens eher seitlich erwischt. Dadurch wurde die Halsschlagader verletzt und ein riesiger Bluterguss bildete sich.

Auf dem Bild kann man erkennen, wie stark der Hals angeschwollen ist. Der weiße Fleck auf dem Kopf ist die Salbe, damit sich der Biss nicht entzündet. Die Tierärztin konnte nicht viel machen und hat ein Mittel gegen die Schwellung mitgegeben.
Zu allem Überfluss befand sich Wanda auch noch in der Häutung, die sowieso schon stressig ist. Man konnte klar erkennen, wie geschwächt die Kleine durch den Blutverlust war. Sie lief nur noch langsam und schwerfällig durch das Terrarium. Manchmal schien sie auch einzuschlafen und kippte dann langsam zur Seite, bevor sie wieder ruckartig wach wurde.
Das ging von Mittwoch Abend bis Freitag Nachmittag, als wir die arme tot aufgefunden haben.

Sie wird schmerzlich vermisst.

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Neuinstallation der Website

Nach dem Fund von Malware auf meinem Webspace der wohl auf die alte WordPressversion zurückzuführen ist, habe ich mich entschieden die Seite komplett zu löschen und neu zu installieren. Nach anfänglichen Problemen beim Import der zuvor gesicherten Datenbank scheint jetzt erstmal wieder alles zu laufen. Ich werde nun in nächster Zeit eine Überprüfung des Contents vornehmen und vor allem neuere Posts schreiben, die dann auch auf dem neuesten Stand sind. Am wichtigsten hier:
Die Krankheitsgeschichte ist gut ausgegangen
Tod unseres Weibchens
Bau eines 1,8m Terrariums
Neuzugänge

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Flagellaten – Eine Krankheitsgeschichte

Irgendwann musste es ja mal dazu kommen. Dass es allerdings noch im ersten Jahr passiert, damit hatte ich nicht gerechnet. Parasiten meldeten sich zu Wort. Aber ganz von vorne:

Nach dem ersten Umzug kamen die beiden Leguane in meinem Kinderzimmer unter. Dort bauten sie schon etwas ab und fraßen nicht mehr. Vermehrte Berichte über eine mögliche Sommerpause wiesen mich aber in die falsche Richtung, nämlich dass ich annahm, das Ganze werde schon wieder besser.
Dann kam der zweite Umzug in die neue Wohnung und etwas, das viel zu lange auf sich warten ließ: ein Besuch beim Tierarzt mit entsprechender Kotprobe. Diese wurde getestet und mit ganz viel Glück wurden die Flagellaten erkannt. Normalerweise werden diese häufig nicht nachgewiesen, weil sie in Schüben ausgeschieden werden bzw. ungleichmäßig innerhalb einer Probe verteilt sind. Zusätzlich muss diese Probe auch noch besonders frisch sein. Wir hatten nur eine ältere, trockene, winzig kleine Probe von Wanda (wo nichts gefressen wird, gibt’s auch nichts zum “ablegen”). Trotzdem wurden die Parasiten entdeckt und es gab auch gleich die passende Behandlung inklusive zwei weiterer Spritzen, die wir nach einer Woche selbst verabreichen sollten.
Also ab nach Hause und spontan ein Quarantänebecken gekauft (das ist schon fast eine Geschichte für sich, und sprengt hier den Rahmen). Die Beleuchtung wurde mehr schlecht als recht installiert, bringt aber das Terrarium auf die passenden Temperaturen. Außerdem gab’s dazu noch eine Höhle und ein paar Steine als Einrichtung. Von Einrichtungsgegenständen sollte in Quarantänebecken zwar abgesehen werden, wenn diese nicht jeden Tag desinfiziert und gereinigt werden können, aber in unserem Fall können wir die gesamte Einrichtung für 1 Stunde bei 100°C in den Ofen packen und somit desinfizieren. Das funktioniert wohl bei Flagellaten, aber Vorsicht: nicht alle Parasiten bzw. deren Eier können so komplett unschädlich gemacht werden.
Um die beiden Leguane wieder fit zu bekommen, haben wir von der Ärztin noch eine Tube Bene-Bac(R) bekommen, um die Mundfauna wieder zu stabilisieren. Außerdem sollten wir die beiden mit Babybrei (püriertes Rind) aus einer Spritze füttern.

Das ist ein paar Tage her. Es hat sich inzwischen einiges getan, aber das wird in späteren Posts nachgereicht. Zum vorläufigen Abschluss gibt’s die beiden Patienten in ihrem derzeitigen Zuhause, zusammen mit einer Heuschrecke, die leider völlig ignoriert wird.

Nachtrag 26.09.2012: Nun ist das Ganze schon sehr lange her und mir sind nicht mehr alle Details geläufig, daher nur noch schnell dieser Nachtrag. Die Quarantäne und die zugehörige Behandlung waren erfolgreich. Die Flagellaten konnten in Kotproben nicht mehr nachgewiesen werden. Trotzdem wollten die beiden nicht wieder ordentlich anfangen zu fressen. Nach einiger Zeit hatten wir sie dann aber soweit, dass die Tierärztin ihr OK für eine verkürzte Überwinterung gab. Danach war wieder alles bestens und die beiden haben gern und viel gefressen.

 

 

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Waldschaben abzugeben

Ich biete hier nun wegen Umzugs (und Problemen seitens des Vermieters mit Schaben) meine schöne, sehr gut laufende Schabenzucht an.

Nach letzten Schätzungen sind es mehr als 1500 Tiere in allen Größen und die Zahl steigt ständig an. Zur Zeit halte ich sie in einem Aquarium mit Fliegengitterabdeckung auf Kleintierstreu. Die Ernährung ist immer abwechslungsreich und natürlich nicht mit Küchenabfällen, sondern Bioobst etc.

Die Zucht kann ohne oder mit Aquarium (voll funktionstüchtig, mit Abdeckung und Beleuchtung) übernommen werden. Dochttränke und Einstreu, sowie Beratung in der Unterbringung, Ernährung und Zucht gäbe es natürlich gratis!

Ich freue mich über jedes Angebot! Verkaufe die Schaben auch in kleineren Mengen (zum Beispiel 200 oder 500). Schreibt mir einfach eine Mail, einen Kommentar auf diese Seite, oder sucht im Halsbandleguan-Forum nach mir (dort heiße ich der Einfachheit halber auch Steffen).

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Häutungsvideo

Gestern hat sich Waldo weitestgehend gehäutet. Er ist zwar noch nicht fertig, aber das Video dazu ist es.

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Ostereier

Die Eiablage scheint jetzt soweit überstanden zu sein und passend zum Osterwochenende habe ich 5 Eier gefunden.
Hier eine kleine Zusammenfassung der letzten paar Tage:
Wanda hatte mit ihrer ersten Eiablage wohl wirklich Stress. Sie hat nämlich nicht nur die Eiablage meistern müssen, sondern gleichzeitig einen weiteren großen Stressfaktor bewältigt. So hat sie sich nämlich kurz vor und während der Eiablage auch noch gehäutet.
Hier schaut Wanda nach einer Probegrabung nochmal aus der Schale heraus:


Die Ablageschale hat sie dann offensichtlich angenommen und sich am Sonntag (17.04.11) darin eingegraben. Es gibt viele verschiedene Berichte wie lange die Ablage so dauern kann. Bei einigen bedarf es wohl nur 1-2 Tage, bei anderen etwas länger. 3 Tage sind wohl normal. Als Wanda am Donnerstag, also nach 5 Tagen, aber immernoch nicht wieder da war, habe ich mir schon etwas Sorgen gemacht. Im Forum habe ich dann auch noch einen Bericht gelesen, in dem jemand nach einer Woche ein totes Weibchen bergen musste, weil sie an Legenot in der Schale gestorben war. Das wollte ich natürlich nicht, und so habe ich mich durchgerungen, die Kleine auszugraben.
Weil die Eiablage sehr stressig für die Tiere ist und diesem speziellen Fall ja sogar noch die Häutung dazu kam, sollte ein Ausgraben der Leguane eigentlich vermieden werden. Trotzdem habe ich die Verkleidung der Ablageschale entfernt und konnte auch von außen schon ein paar Eier erkennen. Von Wanda aber keine Spur. Als ich dann von unten unter die Schale gesehen habe, konnte ich zwei Füße und ihre Kehle entdecken, aber es gab keinerlei Bewegung. Also habe ich mich bis zum Boden duchgegraben und Wanda vorsichtig herausgehoben. Als sie ihren Kopf dann bewegte, habe  ich die Schale erleichtert wieder ins Terrarium zurück gestellt, um weiteren Stress zu vermeiden. Es dauerte dann noch eine ganze Weile bis Wanda sich aus der Schale traute und sich vollkommen abgemagert und versandet unter den Strahler gelegt hat.

Ich habe noch einen Tag gewartet, bevor ich die Eier geborgen habe, denn ich wollte sicher gehen, dass Wanda mit der Ablage fertig ist und sich nicht wieder vergraben wollte. Nachdem sie allerdings am Gelege kein Interesse mehr zeigte, habe ich dann die Ablageschale mit den Eiern herausgenommen. Zwischendurch gab’s natürlich noch mit Kalzium und Vitaminen bestäubte Insekten.
Ich war sehr überrascht von der Größe der Eier. Es sind zwar nur 5 (habe schon von Gelegen mit bis zu 14 Eiern gelesen), aber es muss einiges an Kraft gekostet haben die Eier mit sich herum zu tragen und schließlich zu legen. Ich musste Wanda einfach kurz aus dem Terrarium nehmen, um dieses Foto zu machen:

Jetzt bleibt zu hoffen, dass das alle Eier waren und durch den Stress meiner Ausgrabungsaktion nicht noch eins im Bauch geblieben ist. Aber alles scheint soweit in Ordnung zu sein, denn Wanda klettert schon wieder fit durch’s Terrarium und frisst gut. Hier ein kurzes Video von heute, wie sich beide Leguane je eine Heuschrecke schnappen:

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Heuschreckennachwuchs

Während Wanda noch mit der Eiablage beschäftigt ist, sind aus den Eiern einiger Wanderheuschrecken, die vor ein paar Wochen von Christianes Heuschrecken gelegt wurden, bereits kleine geschlüpft. Bisher sind es 9, aber vielleicht werden es noch mehr.

Die Zucht von Futtertieren ist an sich wohl nicht so schwierig. Ich könnte mir nur vorstellen, dass die Zucht in ausreichendem Maße für die Ernährung der Leguane komplizierter ist. Aus den ersten Minigrillen sind jetzt jedenfalls ausgewachsene Zweifleckgrillen geworden. Auf dem Weg bis dahin sind allerdings wohl viele auf der Strecke geblieben. Bei mir wurden sie aber wohl wesentlich besser ernährt als in großen Futtertierzuchten und so haben die dicken, die übrig sind, ca. die 1,5-fache Größe von ausgewachsenen Grillen aus dem Handel erreicht. Untergebracht sind sie in meiner neuesten Anschaffung, einem kleinen Terrarium (50x40x30). Es sind leider nur wenige Grillen zu sehen, aber man kann die Größe ein bisschen erahnen.

Zum Größenvergleich hier die selben Grillen vor ein paar Wochen:

Der Vorteil an dem neuen Terrarium ist vor allem der dekorative Wert. Sobald ein Becken etwas natürlicher eingerichtet ist (auch wenn immernoch Eierkartons für die wichtigsten Versteckmöglichkeiten sorgen), sieht das Ganze ganz schick aus. Da kümmert man sich dann auch gleich viel lieber um die Tiere und macht sie zu mehr als nur Futter.

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Weibchen eingegraben

Gestern hat sich Wanda in der Eiablageschale eingegraben. Der Zugang ist mit Sand von innen verschlossen und ich bin sehr gespannt, wann sie wieder heraus kommt. Das kann nun bestimmt 3 Tage dauern und in der Zwischenzeit frisst sie nichts und kommt auch nicht ans Tageslicht. Da macht man sich zwischendurch schon ein paar Sorgen und man muss sich zwingen nicht ab und an mal in der Schale nach ihr zu sehen. Das wäre aber viel zu stressig für das Tier. Also bleibt nur abwarten und hoffen, dass alles gut geht.

 

 

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